Infor geht zusammen mit seinem strategischen Partner Echelon neue Wege im Energiemanagement: Infor bietet für die Infor EAM Asset Sustainability Edition (ASE) jetzt die Integration mit dem i.Lon SmartServer 2.0 von Echelon an. Unternehmen können damit Verbrauchsdaten erfassen, vergleichen und auswerten sowie diese in ihre Planung von Instandhaltungs- und Wartungszyklen einfließen lassen. Damit ebnet Infor seinen Kunden den Weg, Energiekosten um bis zu 20 Prozent zu verringern und den tatsächlichen Energieverbrauch zu senken, um weniger CO2 auszustoßen. Gleichzeitig wird so die effizientere Wartung von Anlagen möglich: Technische Probleme, die sich durch einen erhöhten Stromverbrauch ankündigen, lassen sich rechtzeitig feststellen und beheben. Damit verlängert sich die Lebensdauer von Anlagen
Infor EAM Asset Sustainability Edition unterstützt sämtliche Prozesse, die bei der Verwaltung von Anlagen und ihrem Ressourcenbedarf anfallen. Die Lösung verfolgt den Energieverbrauch einzelner Anlagen in Echtzeit, vergleicht die Daten mit zuvor definierten Schwellwerten und warnt Anwender bei Unregelmäßigkeiten, beispielsweise wenn Anlagen die erlaubten Grenzwerte überschreiten. Infor EAM ASE unterstützt die Echelon i.Lon SmartServer 2.0 Technologie. Dadurch lässt sich der tatsächliche Stromverbrauch akkurat erfassen und in die Analyse integrieren: Das Echelon Gateway kann auch vorhandene Stromnetze als Übertragungskanal nutzen, um Verbrauchsdaten an den i.Lon SmartServer 2.0 zu liefern. Dort werden die Informationen verdichtet, bevor sie über eine Schnittstelle zum LAN an Infor EAM ASE weitergegeben werden.
Mit dem neuen Angebot unterstreicht Infor sein Engagement, mit seinen Lösungen die Basis für energieeffiziente Prozesse zu schaffen. Quer durch alle Branchen sehen sich Unternehmen inzwischen mit steigenden Energiekosten konfrontiert – einerseits durch die grundsätzliche Versorgung etwa für Beleuchtung, Heizungs-, Klima- und Lüftungstechnik, andererseits durch den Betrieb geschäftskritischer Anlagen wie Produktionsmaschinen oder Kühlvorrichtungen. Ein mögliches Einsatzgebiet für das kombinierte Angebot ist die Überwachung einzelner Anlagen oder Geräte wie etwa eine Druckluftpumpe zu überwachen. Ein kleiner, extra dazu geschalteter Stromzähler nimmt die Laufzeiten und den Energieverbrauch der Pumpe gesondert auf. Über den SmartServer gelangen die Daten an Infor EAM ASE, wo sie analysiert werden und die Entscheidungsgrundlage für den weiteren Betrieb liefern.
Machbar ist aber auch, was Infor bereits erfolgreich an seinem Hauptsitz im US-Bundesstaat Georgia praktiziert: Gesteuert durch Außensensoren wird die Beleuchtung in Abhängigkeit der natürlichen Lichtverhältnisse reguliert. Der Betrieb von Klimaanlagen in Besprechungsräumen wird mit Belegungsplänen gekoppelt, um zu verhindern, dass ungenutzte Räume gekühlt werden. Mit einem interaktiven Dashboard zeigt Infor im Netz ein Beispiel dafür, wie sich Energieverbräuche visualisieren lassen.
„Es ist eine einfache Rechnung: In der Industrie sind Energiekosten der größte Einzelposten innerhalb der indirekten Produktionskosten. Und seit 2003 sind die Energiepreise um 30 Prozent gestiegen. Wer seinen Energieverbrauch senken kann, erzielt einen positiven Effekt auf der Ausgabenseite und erhöht seine Profitabilität”, so Martin Böttner, Sales Director EMEA East bei Echelon. „Die Kombination aus Infor EAM ASE und dem i.Lon SmartServer liefert die Grundlage, um Stromfresser zu erkennen und zu eliminieren.”
„Immer mehr Unternehmen wird bewusst, dass Energieeffizienz den Erfolg in ihrem eigentlichen Kerngeschäft in verschiedenen Dimensionen mitbestimmt: Dabei bilden Einsparpotenziale bei Energiekosten und längere Lebensdauer von Anlagen durch effizientere Wartung nur den Sockel. Kunden entscheiden sich für oder gegen Lieferanten aufgrund deren Energiebilanz, Gesetzgeber fordern die Einhaltung von Umweltschutzauflagen”, sagt Georg Amberg, Account Manager für EAM-Lösungen bei Infor.
Wer mehr über die EAM-Lösungen von Infor in Kombination mit Echelon-Produkten erfahren will, kann sich direkt an Georg Amberg wenden: georg.amberg@infor.com oder +49 (0)89-800611 – 125.